Wach auf wach auf du unser Land!

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1. Wach auf, wach auf, du unser Land! / Du hast genug geschlafen. / Bedenk, was Gott an dich gewandt, / wozu er dich erschaffen. / Bedenk, was Gott dir hat gesandt / und dir vertraut sein höchstes Pfand, / drum magst du wohl aufwachen.

1. Wach auf, wach auf, du unser Land! / Du hast genug geschlafen. / Bedenk, was Gott an dich gewandt, / wozu er dich erschaffen. / Bedenk, was Gott dir hat gesandt / und dir vertraut sein höchstes Pfand, / drum magst du wohl aufwachen.

2. Gott hat dich, unser Land, geehrt / mit seinem Wort der Gnade, / ein großes Licht dir auch beschert / und hat dich eingeladen / zu seinem Reich, das ewig ist, / zu dem auch du berufen bist, / will heilen deinen Schaden.

3. Gott hat dir Christus, seinen Sohn, / die Wahrheit und das Leben, / sein liebes Evangelium / aus lauter Gnad gegeben. / Denn Christus ist allein der Mann, / der für der Welt Sünd gnug getan, / kein Werk hilft sonst daneben. Joh 1,29

4. Für solche Gnad und Güte groß / sollst du dem Herren danken, / nicht laufen aus seim Gnadenschoß, / von seinem Wort nicht wanken, / dich halten, wie sein Wort dich lehrt, / dadurch wird Gottes Reich vermehrt, / geholfen auch den Kranken.

5. Du würdest bringen gute Frucht, / wenn du recht gläubig wärest, / in Lieb und Treu, in Ehr und Zucht, / wie du es selbst begehrest. / In Gottes Furcht dich halten fein / und suchen Gottes Ehr allein, / dass du niemand beschwerest.

6. Die Wahrheit wird jetzt unterdrückt, / wer will sie heut noch hören? / Die Lüge wird gar fein geschmückt, / man hilft ihr oft mit Schwören. / Dadurch wird Gottes Wort veracht‘, / die Wahrheit höhnisch auch verlacht, / die Lüge tut man ehren.

7. Wach auf, denn es ist höchste Zeit! / Der Tag herbei schon eilet, / die Strafe steht für dich bereit, / auch wenns dir nicht so scheinet. / Führwahr, die Axt ist angesetzt / und auch zum Hieb sehr scharf gewetzt, / ihr Ziel sie nie verfehlet. 2. Petr 3,9; Mt 3,10

8. Gott warnt dich täglich für und für, / das zeigen seine Zeichen, / denn Gottes Straf ist vor der Tür. / O Land, lass dich erweichen, / tu rechte Buße in der Zeit, / noch steht dir Gottes Gnad bereit, / sein Hand will er dir reichen.

9. Dazu helf Gott uns allen gleich, / dass wir von Sünden lassen, / und führe uns zu seinem Reich, / dass wir das Unrecht hassen. / Herr Jesus Christus, hilf uns nun / und gib uns deinen Geist dazu, / dass wir dein Warnung fassen.