Allein auf Gottes Wort will ich

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1. Allein auf Gottes Wort will ich / mein Haus des Glaubens bauen./ Das soll mein Schatz sein ewiglich, / dem ich allein will trauen. / Menschliche Weisheit will ich nicht / dem göttlich Wort vergleichen, / was Gottes Wort klar spricht und richt’, / dem soll doch alles weichen.

1. Allein auf Gottes Wort will ich / mein Haus des Glaubens bauen./ Das soll mein Schatz sein ewiglich, / dem ich allein will trauen. / Menschliche Weisheit will ich nicht / dem göttlich Wort vergleichen, / was Gottes Wort klar spricht und richt’, / dem soll doch alles weichen. Mt 7,24-29

2. Allein auf Gott und sein Wort rein / getrost ich mich verlasse. / Sein Wort soll mir die Leuchte sein, / zu gehn auf rechter Straße. / O Gott, lass keine falsche Lehr / mich von der Wahrheit trennen. / Hilf mir, um deines Namens Ehr / die Wahrheit zu bekennen.

3. Allein auf Gott verlass ich mich, / auf seine Gnad und Güte. / Ich hoff, er wird mich gnädiglich / vors Teufels List behüten. / Erhalt mich Gott bei deinem Wort, / bewahr es klar und reine. / Behüt vor Teufels Trug und Mord, / vor allem falschen Scheine.

4. Alleine Christus, Gottes Sohn, / von Ewigkeit geboren / vom Vater, Gott in gleichem Thron, / hab ich zum Trost erkoren. / Vom Vater in die Welt gesandt / allen Menschen auf Erden / und für ihr Sünd als teures Pfand / geopfert er musst werden.

5. Alleine Christus ist mein Trost, / der für mich ist gestorben. / Mich durch sein Blut vom Tod erlöst, / die Seligkeit erworben. / Hat meine Sünd getragen gar, / bezahlt an seinem Leibe, / das ist vor Gott gewisslich wahr, / hilf, Gott, dass ichs fest glaube.

6. Alleine Christus hat getan, / was mich mit Gott versöhnet. / Kein menschlich Werk mir helfen kann, / wie groß und schön es scheinet. / Alleine Christus ist mein Schatz, / der sich für mich gegeben. / Mein Werk dient zu des Nächsten Nutz, / als Glaubensfrucht im Leben.

7. Alleine Gott, der Heilge Geist, / gibt diese Lehre reine / um Christi willen allermeist / der christlichen Gemeinde. / Menschlich Vernunft, Verstand und Kraft / dies Wort nicht kann erlangen. / Der freie Wille hier nichts schafft, / bleibt im Irrtum befangen.

8. Alleine Gott durch seinen Geist / muss Gutes in uns wirken, / was Wollen und Vollbringen heißt, / erleuchten und auch stärken. / Der Mensch, zum Guten tot und blind, / kann sich zu Gott nicht kehren, / ist zu verdorben durch die Sünd, / kann Gutes nicht begehren. Eph 2,1; Phil 2,13

9. Alleine Gottes Geist und Stärk / das Herz zum Guten rühret. / Die Neugeburt ist Gottes Werk, / die zu der Wahrheit führet. / O Gott, mein Herr, erleuchte mich, / mein Herz auch zu dir wende. / Bei deinem Wort erhalte mich / bis an mein selig Ende.

10. Gott Vater, Sohn und Heilger Geist, / hilf, dass mein Glaub dich preise. / Mein Fleisch dem Geist Gehorsam leist, / des Glaubens Frucht beweise. / Hilf, Herre Christ, aus aller Not, / wenn ich von hier muss scheiden, / und führe mich auch aus dem Tod / zur Seligkeit und Freude.