Das Wort geht von dem Vater aus

1. Das Wort geht von dem Vater aus / und bleibt doch ewiglich zu Haus, / geht zu der Welten Abendzeit, / das Werk zu tun, das uns befreit.

2. Da von dem eignen Jünger gar / der Herr zum Tod verraten war, / gab er als neues Testament / den Seinen sich im Sakrament.

3. Gab zweifach unter Wein und Brot / sein Leib und Blut, das lag im Tod, / macht durch des Mahles doppelt Teil / uns Menschen wieder froh und heil.

4. Der sich als Bruder zu uns stellt, / gibt sich als Brot zum Heil der Welt, / bezahlt im Tod das Lösegeld, / geht heim zum Thron als Siegesheld.

5. Der du am Kreuz das Heil vollbracht, / des Himmels Tür uns aufgemacht: / Gib deiner Schar im Kampf und Krieg / Mut, Kraft und Hilf aus deinem Sieg.

6. Dir, Herr, der drei in Einigkeit, / sei ewig alle Herrlichkeit. / Führ uns nach Haus mit starker Hand / zum Leben in das Vaterland.