Jesus Christus unser Heiland

© Bildrechte Concordia-Verlag Zwickau Text zeigen
1. Jesus Christus, unser Heiland, / der von uns den Gotteszorn wandt, / durch das bittre Leiden sein / half er uns aus der Höllen Pein.

1. Jesus Christus, unser Heiland, / der von uns den Gotteszorn wandt, / durch das bittre Leiden sein / half er uns aus der Höllen Pein.

2. Dass wir niemals dies vergessen, / gab er uns sein’ Leib zu essen, / verborgen im Brot so klein, / und zu trinken sein Blut im Wein.

3. Wer zu diesem Tisch kommen will, / der gebe wohl Acht auf sein Ziel. / Wer unwürdig hinzugeht, / statt des Lebens den Tod empfängt.

4. Du sollst Gott den Vater preisen, / dass er dich so wohl wollt speisen / und für deine Missetat / in den Tod sein’ Sohn geben hat.

5. Du sollst glauben und nicht wanken, / dass es Speise sei den Kranken, / deren Herz von Sünden schwer / und vor Angst ist betrübet sehr.

6. Solch groß Gnad und Barmherzigkeit / sucht ein Herz in Mühsal allezeit; / ist dir wohl, so bleib davon, / dass du nicht kriegest bösen Lohn.

7. Er spricht selber: „Kommt, ihr Armen, / lasst mich über euch erbarmen; / kein Arzt ist dem Starken not, / sein Kunst wird an ihm gar ein Spott. Mt 9,12

8. Könntest du dir was erwerben, / was braucht ich für dich zu sterben? / Dieser Tisch auch dir nicht gilt, / wenn du dir selber helfen willst.“

9. Glaubst du das von Herzensgrunde / und bekennst es mit dem Munde, / dann bist du recht wohlgeschickt, / und die Speise dein Seel erquickt. Röm 10,9f

10. Die Frucht wird auch nicht ausbleiben: / Deinen Nächsten sollst du lieben, / dass er dich ertragen kann, / wie dein Gott hat an dir getan. 1. Joh 4,19