Wer unterm Schirm des Höchsten steht

© Bildrechte Concordia-Verlag Zwickau Text zeigen
1. Wer unterm Schirm des Höchsten steht, / im Schatten des Allmächtgen geht, / wer auf die Hand des Vaters schaut, / sich seiner Obhut anvertraut, / der spricht zum Herrn voll Zuversicht: / „Du meine Hoffnung und mein Licht, / mein Hort, mein lieber Herr und Gott, / dem ich will trauen in der Not.“

1. Wer unterm Schirm des Höchsten steht, / im Schatten des Allmächtgen geht, / wer auf die Hand des Vaters schaut, / sich seiner Obhut anvertraut, / der spricht zum Herrn voll Zuversicht: / „Du meine Hoffnung und mein Licht, / mein Hort, mein lieber Herr und Gott, / dem ich will trauen in der Not.“

2. Er weiß, dass Gottes Hand ihn hält, / wo immer ihn Gefahr umstellt. / Kein Unheil, das im Finstern schleicht, / kein nächtlich Grauen ihn erreicht. / Denn seinen Engeln Gott befahl, / zu hüten seine Wege all, / dass nicht sein Fuß an einen Stein / anstoße und verletzt mög sein.

3. Denn dies hat Gott uns zugesagt: / Wer an mich glaubt, sei unverzagt, / weil jeder meinen Schutz erfährt; / und wer mich anruft, wird erhört. / Ich will mich zeigen, als sein Gott, / ich bin ihm nah in jeder Not. / Des Lebens Fülle ist sein Teil, / und schauen wird er einst mein Heil.