Ich zieh in ferne Lande

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1. Ich zieh in ferne Lande, / zu nützen meinem Stande, / zu dem mich Gott bestellt. / Sein Segen wird mich lassen, / was gut und recht ist, fassen, / zu diesen treulich seiner Welt.

1. Ich zieh in ferne Lande, / zu nützen meinem Stande, / zu dem mich Gott bestellt. / Sein Segen wird mich lassen, / was gut und recht ist, fassen, / zu diesen treulich seiner Welt.

2. Bin ich in wilder Wüste, / so bin ich doch bei Christus, / und Christus ist bei mir. / Der Helfer in Gefahren, / der kann mich doch bewahren, / wie allerorten so auch hier.

3. Er wird zu diesen Reisen / gewünschten Fortgang weisen, / wohl helfen hin und her, / Gesundheit, Heil und Leben, / Zeit, Wind und Wetter geben / und alles, was ich noch begehr.

4. Gefällt es seiner Güte, / sehnt sich nicht mein Gemüte / umsonst der Heimat zu, / so werd ich Gott noch preisen / mit manchen schönen Weisen / daheim in meiner stillen Ruh.

5. Indes wird er den Meinen / mit Segen auch erscheinen, / ihr Schutz wie meiner sein, / wird beiderseits gewähren, / was unser Wunsch und Zähren / ihn bitten werden überein.