In allen meinen Taten

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1. In allen meinen Taten / lass ich den Höchsten raten, / der alles kann und hat. / Er muss zu allen Dingen, / damit sie wohl gelingen, / mir selber geben Rat und Tat.

1. In allen meinen Taten / lass ich den Höchsten raten, / der alles kann und hat. / Er muss zu allen Dingen, / damit sie wohl gelingen, / mir selber geben Rat und Tat.

2. Nichts ists doch spät und frühe / um alle meine Mühe, / mein Sorgen ist umsonst. / Er mags mit meinen Sachen / nach seinem Willen machen, / ich stells in seine Vatergunst. Ps 127,2

3. Es kann mir nichts geschehen, / als was er ausersehen / und was mir heilsam ist. / Ich nehm es, wie ers gibet. / So wie es ihm beliebet, / das ist für mich gewiss das Best. Röm 8,28

4. Ich traue seiner Gnaden, / die mich vor allem Schaden, / vor allem Übel schützt. / Leb ich nach seinen Sätzen, / so wird mich nichts verletzen, / nichts fehlen, was mir ewig nützt.

5. Er will von meinen Sünden / aus Gnade mich entbinden / und tilgen meine Schuld. / Er wird auf mein Verbrechen / nicht gleich das Urteil sprechen / und mit mir haben noch Geduld.

6. Ihm hab ich mich ergeben / zu sterben und zu leben, / wenn es denn ist so weit. / Es sei heut oder morgen, / dafür lass ich ihn sorgen, / er weiß allein die rechte Zeit.

7. So sei nun, Seele, seine / und traue dem alleine, / der dich geschaffen hat. / Es gehe, wie es gehe, / dein Vater in der Höhe, / der weiß in allen Sachen Rat.