Wie lieblich ist der Maien

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1. Wie lieblich ist der Maien / aus lauter Gottesgüt, / des sich die Menschen freuen, / weil alles grünt und blüht. / Die Tier sieht man jetzt springen / mit Lust auf grüner Weid, / die Vöglein hört man singen, / die loben Gott mit Freud.

1. Wie lieblich ist der Maien / aus lauter Gottesgüt, / des sich die Menschen freuen, / weil alles grünt und blüht. / Die Tier sieht man jetzt springen / mit Lust auf grüner Weid, / die Vöglein hört man singen, / die loben Gott mit Freud.

2. Herr, dir sei Lob und Ehre / für solche Gaben dein! / Die Blüt zur Frucht vermehre, / lass sie ersprießlich sein. / Es steht in deinen Händen, / dein Macht und Güt ist groß. / Drum wollst du von uns wenden / Mehltau, Frost, Reif und Schloß‘.

3. Herr, lass die Sonne blicken / ins finstre Herze mein, / damit sichs möge schicken, / fröhlich im Geist zu sein, / die größte Lust zu haben / allein an deinem Wort, / das mich im Kreuz kann laben / und weist des Himmels Pfort.

4. Mein Arbeit hilf vollbringen / zu Lob dem Namen dein / und lass mir wohl gelingen, / im Geist fruchtbar zu sein. / Die Blümlein lass aufgehen / von Tugend mancherlei, / damit ich mög bestehen / und nicht verwerflich sei. Gal 5,22f