Alle Menschen müssen sterben

1. Alle Menschen müssen sterben, / alles Fleisch ist gleich wie Heu. / Was da lebet, muss verderben, / soll es wieder werden neu. / Dieser Leib, der muss vergehen, / soll er ewig auferstehen / zu der großen Herrlichkeit, / die den Frommen ist bereit'. Ps 103,15f; 1. Kor 15,35-44

2. Drum so will ich dieses Leben, / wann es meinem Gott beliebt, / auch ganz willig von mir geben, / bin darüber nicht betrübt. / Denn in meines Jesu Wunden / hab ich die Erlösung funden, / und mein Trost in Todesnot / ist des Herren Jesu Tod. Röm 6,3-5

3. Jesus ist für mich gestorben / und sein Tod ist mein Gewinn, / er hat mir das Heil erworben. / Drum fahr ich mit Freuden hin, / hin aus diesem Weltgetümmel / in des großen Gottes Himmel, / da ich werde allezeit / schauen die Dreieinigkeit. Phil 1,21

4. Da wird sein das Freudenleben, / da viel tausend Seelen schon / sind mit Himmelsglanz umgeben, / dienen Gott vor seinem Thron, / wo die heilgen Engel singen / und das hohe Lied anstimmen: / „Heilig, heilig, heilig heißt / Gott der Vater, Sohn und Geist.“ Offb 7,9-17; Offb 4,11

5. Da die Patriarchen wohnen, / die Propheten allzumal, / wo auf ihren Ehrenthronen / sitzt der zwölf Apostel Zahl, / wo in so viel tausend Jahren / alle Frommen hingefahren, / da wir unserm Gott zu Ehrn / ewig Halleluja hörn. Offb 4,4

6. O Jerusalem, du schöne, / ach, wie helle glänzest du! / Ach, wie lieblich Lobgetöne / hört man da in ewger Ruh! / O welch große Freud und Wonne: / Jetzt strahlt auf für mich die Sonne, / jetzt bricht an der herrlich Tag, / der kein Ende nehmen mag. Offb 21,9-17

7. Ich hab glaubend schon erblicket / alle diese Herrlichkeit. / Nun ich werde schön geschmücket / mit dem weißen Himmelskleid / und der goldnen Ehrenkrone, / stehe da vor Gottes Throne, / schaue solche Freude an, / die ich nicht beschreiben kann.