Ich grüße dich am Kreuzesstamm

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1. Ich grüße dich am Kreuzesstamm, / du hochgelobtes Gotteslamm, / mit andachtsvollem Herzen. / Hier hängst du zwar in lauter Not / und bist gehorsam bis zum Tod, / vergehst in tausend Schmerzen. / Doch sieht mein Glaube wohl an dir, / dass Gottes Majestät und Zier / in diesem Leibe wohne / und dass du hier so würdig seist, / dass man dich Herr und König heißt, / als auf dem Ehrenthrone.

1. Ich grüße dich am Kreuzesstamm, / du hochgelobtes Gotteslamm, / mit andachtsvollem Herzen. / Hier hängst du zwar in lauter Not / und bist gehorsam bis zum Tod, / vergehst in tausend Schmerzen. / Doch sieht mein Glaube wohl an dir, / dass Gottes Majestät und Zier / in diesem Leibe wohne / und dass du hier so würdig seist, / dass man dich Herr und König heißt, / als auf dem Ehrenthrone.

2. Ich folge dir durch Tod und Leid, / o Herzog meiner Seligkeit, / nichts soll mich von dir trennen. / Du gehst den engen Weg voran; / dein Kreuzestod macht offne Bahn / den Seelen, die dich kennen. / Ach, Jesus, deine höchste Treu / macht, dass mir nichts unmöglich sei, / da du für mich gestorben; / ich scheue nicht den bittern Tod / und bin gewiss in aller Not: / „Wer glaubt, ist unverdorben.“ Röm 1,17